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3D-Druck in der Brennstoffzellentechnik - Additive Fertigung von Bipolarplatten aus hochgefüllten Kunststoffen

https://doi.org/10.24406/publica-1035
18. April 2023 durch
3D-Druck in der Brennstoffzellentechnik
 - Additive Fertigung von Bipolarplatten aus hochgefüllten Kunststoffen
Markus Sturm

Die Additive Fertigung, gemeinhin auch als „3D-Druck“ bezeichnet, ermöglicht die werkzeuglose Herstellung von Modellen, Funktionsmustern und Prototypen. Schon heute eignen sich einige Verfahren auch für die wirtschaftliche Fertigung von Kleinserien. Durch den zunehmenden Verbreitungsgrad verschiedener 3D-Druckverfahren in der Industrie, sinkende Kosten für Maschinen und Materialien sowie die zunehmenden Automatisierungsmöglichkeiten sowohl im Pre- als auch im Post-Processing gewinnen additive Fertigungsverfahren für die industrielle Serienfertigung an Bedeutung. Eine zentrale Herausforderung stellt die erfolgreiche Verarbeitung der Materialien auf 3DDruckern für bestimmte Anwendungen dar. Während konventionelle Kunststoffe und Metalle bereits erfolgreich mit verschiedenen additiven Fertigungsverfahren verarbeitet werden können, werden für bestimmte Anwendungen spezielle hochgefüllte Materialien benötigt. In diesem Beitrag wird ein Verfahren zur additiven Herstellung hochgefüllter Kunststoffbauteile vorgestellt. Neben der Umsetzung neuer und komplexer Designmöglichkeiten wird die schnelle Entwicklung von Prototypen sowie die wirtschaftliche Herstellung von Kleinserien und Sonderkonstruktionen ermöglicht. Anhand grafitischer Bipolarplatten wird eine mögliche Anwendung für den Einsatz in Brennstoffzellen aufgezeigt.


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