Ziel des Projektes ist die Weiterentwicklung der 3D-Druck Technik für H2-Anwendungen. Der innovative Kern des Vorhabens besteht in der eng verknüpften Entwicklung von Basismaterial, 3D-Druckverfahren und qualitätssichernder Methoden für Wasserstoffanwendungen. Diese wird erstmalig direkt auf die Brennstoff- und Elektrolysetechnik ausgerichtet und als Zulieferkette erprobt und demonstriert.
Als Ergebnis kann künftig bei Entwicklungs- und Fertigungstätigkeiten rund um diese Energiewandler auf eine qualifizierte regionale Infrastruktur für die Komponentenherstellung zurückgriffen werden. Gleichzeitig werden neue Perspektiven für weitere Entwicklungsschritte eröffnet.
Für die Brennstoff- und Elektrolysezelltechnik bedeutet dies die folgenden Innovationen:
- Bereitstellung einer qualifizierten Fertigungsstrategie für H2-Prototypenanwendungen und Kleinserien
- Erleichterte Überführung auf die Serienfertigung
- Steigerung der Effektivität und konstruktiven Vielfalt über 3D-Druck-Erzeugnisse
Im Vorhaben, das zusammen mit einem Industriepartner aus dem 3D-Druck Dienstleistungssegment durchgeführt werden soll, sind demnach folgende Teilziele adressiert:
- Entwicklung 3D-druckbarer Materialien und Filamenten unter gezielt brennstoffzellen- und elektrolysetauglichen Aspekten
- Entwicklung eines 3D-Druck-Prozesses zur Herstellung von Kunststoffkomponenten auf Basis der neuen Materialentwicklung für Brennstoffzellen- und Elektrolysesystemkomponenten
- Aufbau einer Qualitätssicherung